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In
den Museumsräumen in Groß Glienicke ist Platz
für
Erinnerungen und Vergleiche, für die persönliche
pädagogische Standortbestimmung und für die
Fortbildungs- und
Seminararbeit zu unterschiedlichsten aktuellen Themen.
„30
Jahre Kinderladenbewegung“ heißt eine der
Ausstellungen,
die seit 1998 zu sehen ist. Sie zeigt authentische Möbel aus
einem
der ersten Berliner Kinderläden, linke Kinderlieder- und
Bilderbuch-Produktionen aus den 68er und frühen 70er Jahren,
Elternabendprotokolle und Küchendienstpläne. Da sind
auch die
damals vielfältig als politisch-psychologische
Grundlagenliteratur
für Konzeptentwicklungen genutzten Raubdrucke von den
studentischen Büchertischen.
In Kombination
mit
erläuternden Texten wird ein lebendiger Einblick in die Ideen,
Motive, Arbeitsweisen und Entwicklungen von der frühen
antiautoritären Erziehung bis hin zu ihrer heute praktizierten
Folgevariante, der pädagogischen Arbeit nach dem
„Situationsansatz“, vermittelt.
Vier
große
Räume sind der Darstellung von Bildung und Betreuung der
Kinder in
Krippe, Kindergarten und Hort der DDR gewidmet. Die
Gegenstände
und Dokumente aus 40 Jahren öffentlicher Kindererziehung im
Osten
Deutschlands wurden in den Jahren unmittelbar nach der Wende gesammelt
und bewahrt, um deren Formen und pädagogische Prinzipien
angemessen beschreiben und vergleichbar machen zu können.
Das
Museum gibt Eindrücke von der Montessori- und der
Waldorf-Pädagogik und lädt zur
Gegenüberstellung und zum
Vergleich ein.
Diese Ausstellungen und Sammlungen
sind die
ersten Schritte hin zu dem Fernziel, die öffentliche
Kindererziehung in Deutschland von ihren Anfängen bis in die
Gegenwart darzustellen. Das Kindertagesstätten-Museum ist der
Ort
in Deutschland, der sich mit der gegenständlichen Darstellung
pädagogischer Ansätze der Kindertagesbetreuung und
der
umfassenden Aufgabe der Ost-West-Gegenüberstellung befasst.
Das Museum befindet sich im Umzug. Wiedereröffnung am neuen Standort voraussichtlich im Sommer 2009. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Startseite.
verantwortlich: Dr. Heidemarie
Waninger Initiatorin und
Leiterin des Kita-Museums
Lehrerin und Diplompädagogin
Andere
Museen der institutionalisierten Kindertagesbetreuung
Erstes Deutsches
Kindergartenmuseum Bruchsal Kindergarten-Museum Fachschule
für Sozialpädagogik St. Maria Hochstr. 5-6 76646
Bruchsal T 07251-93 25-0 F 07251-93 20-22 e-Mail:
fsp sanctamaria@t-online
www.fsp-sanctamaria.de Eintritt
gegen Spende in Trägerschaft der Franziskanerinnen
vom Göttlichen Herzen Jesu
Kindergartenmuseum
Nordrhein-Westfalen Quirlsberg 1 51465
Bergisch Gladbach T 02202-24 36 40 F 02202-24 36 41 Öffnungszeit: Dienstag
10.00-13.00 Uhr und nach Vereinbarung Eintritt: Erwachsene: 2
€, Kinder 1 € Träger des
Kindergartenmuseums ist der gemeinnützige Verein
„Kindergarten-Museum e.V.“
Sozialpädagogische
Sammlung Archiv
München Berufsschule/Raum U 9 Ungsteiner
Str. 50 81539 München Die Sammlung ist in
der Regel mittwochs von 10.00 - 16.00 Uhr geöffnet. Kontaktadresse: Dr
Josef Hederer Leipartstr. 22 81369
München T 089-723 39 03 F 089-723 39 03
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